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Beherbergungsstatistik 2016

Die Beherbergungsstatistik abgekürzt HESTA wird landesweit bei 6000 Hotels, Kurbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen realisiert. Ihr Ziel besteht darin, wirtschaftliche, soziale und geographische Daten zu sammeln. Diese Daten sind Voraussetzung für den Aufbau einer Tourismusstatistik.

Beherbergungsstatistik im Dezember und das Jahr 2016

Die Hotellerie in der Schweiz registrierte im Jahr 2016 insgesamt 35,5 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber dem Jahr 2015 einem leichten Rückgang um 0,3 Prozent (-96'000 Logiernächte). Die ausländischen Gäste verbuchten 19,3 Millionen Logiernächte und damit 1,5 Prozent weniger (-288'000). Die inländischen Gäste generierten 16,2 Millionen Logiernächte, was einem Plus von 1,2 Prozent (+192'000) entspricht. Damit verzeichneten sie zum vierten Jahr in Folge ein positives Ergebnis. Im Dezember 2016 wurden 2,4 Millionen Logiernächte verbucht. Dies sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr (-19'000). Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Rückgang im ersten, leichte Zunahme im zweiten Halbjahr 2016
Im Jahr 2016 gingen die Logiernächte in sieben Monaten zurück. Die stärksten Abnahmen waren im ersten Halbjahr zu beobachten. Allein im Januar wurde ein Rückgang um 191'000 Logiernächte (-6,9%) verbucht. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 16,9 Millionen Logiernächte registriert, was einem Minus von 1,0 Prozent (-165'000) gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht. Im zweiten Halbjahr zeigte sich ein differenzierteres Bild. Von Juli bis Dezember wurden 18,7 Millionen Logiernächte und damit ein leichtes Wachstum (+70'000 / +0,4%) gegenüber dem zweiten Halbjahr 2015 verbucht.

Zunahme der inländischen, Trendwende bei der asiatischen Nachfrage

Im Jahr 2016 belief sich die inländische Gesamtnachfrage auf 16,2 Millionen Logiernächte, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 192'000 Logiernächten (+1,2%) entspricht. Mit insgesamt 19,3 Millionen Logiernächten verzeichnete die ausländische Nachfrage einen Rückgang um 288'000 Einheiten (-1,5%). Nach mehreren Jahren ununterbrochenen Wachstums ging die Nachfrage der asiatischen Gäste im Vergleich zu 2015 um 160'000 Logiernächte zurück (-3,4%). Zurückzuführen ist diese Trendwende auf die starke Abnahme der chinesischen Gäste (ohne Hongkong), die mit einem Minus von 248'000 Logiernächten (-18,0%) den stärksten Rückgang aller Herkunftsländer verzeichneten, gefolgt von Japan mit einem Minus von 34'000 Logiernächten (-8,5%). Die Logiernächte der Gäste aus den Golfstaaten (+30'000 / +3,2%) und der Republik Korea (+22'000 / +7,1%) nahmen hingegen zu.



Vereinzelt erhält der Rechtsdienst von Anfragen von Mitgliedern, die ein Schreiben vom Bundesamt für Statistik erhalten haben, worin sie zur Erhebung der Ankünfte und Logiernächte aufgefordert werden.

Frage: sind gastgewerbliche Unternehmer verpflichtet, an dieser Statistik teilzunehmen?

Antwort: Ja. Gemäss der Verordnung vom 30. Juni 1993 über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes (SR 431.012.1) kann eine Auskunfts- und Mitwirkungspflicht vorgesehen werden. Gemäss Listenpunkt 44 ist die Mitwirkung bei der Beherbergungsstatistik obligatorisch.

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