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Konjunkturbericht 1. Quartal 2017: An der Erhebung haben 336 gastgewerbliche Betriebe mit insgesamt 14‘869 Beschäftigten teilgenommen.

Im ersten Quartal 2017 ist der Umsatz im Gastgewerbe insgesamt um 3.3 % gesunken im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dabei ist der Umsatzrückgang in der Hotellerie etwas milder ausgefallen (-2.7 %) als in der Restauration (-3.7 %). Die allgemeine Geschäftslage wird überwiegend negativ beurteilt.

Besonders stark betroffen sind Hotelbetriebe in den übrigen Gebieten; diese mussten einen sinkenden Umsatz von -8.9 % im Vergleich zu 2016 ausweisen. Dagegen verbuchten Betriebe in den Berggebieten einen moderaten Umsatzrückgang von -0.7 %. Fast jedes zweite Hotel beklagt sich über sinkende Logiernächte von internationalen Gästen. Die Anzahl Übernachtungen von Inländern nahm leicht ab, bleibt jedoch vergleichsweise stabil.

In der Gastronomie führte die tiefer bewertete Nachfrage bei 40 % der Betriebe zu einem sinkenden Absatz von Speisen und Getränken. Dies obwohl die Gastronomie insgesamt von günstigen Witterungsbedingungen profitieren konnte. Restaurants in Berggebieten konnten einen deutlich höheren Umsatz als im 2016 generieren (+5.4 %), während Betriebe in den Seezonen einen erheblichen Umsatzrückgang hinnehmen mussten (-5.9 %).
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